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LP AD 10-15

„Viele meiner Berli- ner Freunde gehen in die Chipperfield- Kantine in der Joa- chimstraße in Mite. Das Essen ist gut – plus: Von dort sind es nur zehn Fuß- minuten zum Bode- Museum, das mei- ner Meinung nach das beste Museum in Deutschland ist.“ Als frischgebackener Leiter der Berliner Volksbühne ist Chris Dercon eigentlich noch kein Kiez-Experte. Warum wir ihn trotzdem um Tipps baten? Weil sein Blick frisch ist, neugierig, unverstellt. Deswegen kann der Brite das Tempelhofer Feld als „kreatives wie wirtschafliches Zentrum“ genießen, sich in die Schneiderei Tossem in der Bleibtreustraße verlie- ben – oder beim Ehrenmal im Treptower Park (re.) Erbauung fnden. „Das Sowjetische Ehrenmal in Treptow erinnert an die 80000 Soldaten, die bei der Eroberung Berlins im Zweiten Weltkrieg gefallen sind. Diese gigantische Skulptur ist die größte antifaschistische Expression überhaupt – und sie ist Teil von meinem liebsten Park überhaupt.“ Mein Berlin „Zusammen mit Arno Brandlhuber hat Johann König in den letzten Jahren die Kreuzberger St.Agnes-Kirche zur Galerie ausgebaut. Auf dem gleichen Gelände steht, gigantisch und wun- derschön, eine Vitrine von Konstantin Grcic, die die besten Seiten des Magazins ,032c‘ ausstellt.“ „In der sogenannten ,Kathedrale der Elektrizität‘, einem alten E-Werk in Neukölln, ist mitler- weile das alternative Kunst- zentrum Savvy untergebracht – wo westliche und nicht west- liche Kunst aufeinandertrefen. Und sollten Sie dort mal im Dezember vorbeikommen: Be- suchen Sie auf jeden Fall den Rixdorfer Weihnachtsmarkt!“ „Berlin konzentriert sich eher auf das, was es sein kann, aBer nie sein wird. dieses paradox Macht die stadt aus.“ chris dercon FOTOS:dOze/lanSySieSSie;bOriSkralj;andreaSSTeinhOFF;uTezScharnTFürdavidchipperFieldarchiTecTS;pOrTräT:chriSTOpherhunT 72 Best of gerMany 35

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