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LP Wired 02-13

02·13 text:HannesRügheimer,ThorstenRiedl,UlfHannemann;FOTOS:JensUtzt/FCN(2) Als mode-AccessoireS können die Tracking-Armbänder bis- lang nur bedingt bestehen. Den digi- talen Trendsetter kümmert das je- doch nur wenig. Stolz trägt er sein buntes Plastikbändchen bei Tag und Nacht und freut sich auch noch, wenn ihm sein Über-Ich am Handgelenk im Fastfood-Restaurant verkündet, dass er sich dringend mehr bewegen sollte. Ein kindisches Vergnügen? Vielleicht. Doch die Analyse persönli- cher Daten boomt, und so verwundert es nicht, dass sich die neuen Geräte trotz ihres unscheinbaren Äußeren wachsender Beliebtheit erfreuen. WIRED hat die wichtigsten Geräte im Alltag getestet. 1 1 5 Bei diesem neuen GPS-Spiel- zeug von TomTom kann man diskutieren, ob man es als Uhr oder als Sport-Armband einordnet. Für diesen Test siegte Funktion über Form, zumal der Runner in erster Linie als Sportbegleiter ge- dacht ist. Dazu erfasst das Gerät alle zurückgelegten Wege und Zeiten per GPS – und das sehr genau. Die dar- aus resultierenden Daten analysiert es anschließend auf Basis der persönlichen Einstellungen und ermittelt so Schrittzahlen und Kalori- en. Die Bedienung erfolgt über ein im Armband einge- lassenes Vierwegekreuz, das sich auf das Starten und Stoppen von Trainings-Akti- Kern des Aktivitäts-Trackers von Fitbit ist ein kleines Mo- dul, das der Nutzer in ein mitgeliefertes Gummiarm- band einschieben kann. Das ist einerseits praktisch, denn so kann man auch Bänder in anderen Größen und Farben nutzen. Andererseits muss man das Modul zum Aufla- den in der mitgelieferten USB-Schale ein jedes Mal um- ständlich dem Band entneh- men – und das nervt. Sehr genau erfasst der integrierte Beschleunigungssensor alle Bewegungen und leitet sie drahtlos an die App. Diese setzt die Daten in Bezug zu Größe und Gewicht, ermittelt daraus die ungefähre Schritt- zahl und leitet so den Kalori- Tomtom Runner Touchsmart Fitbit Flex ca. €  200, sports.tomtom.com vitäten beschränkt. Für ein Lauf-Tool ist das richtig, allerdings wäre ein wenig mehr Funktionalität wün- schenswert. Tomtom sieht das wohl ähnlich: Ein Herz- frequenzsensor – via Blue- tooth – ist in Planung. WIRED gute Menüführung und An- zeige TIRED wenig Funktionen enverbrauch ab. Praktisch: Die LED-Anzeige gibt an, wie nahe der Nutzer einem aus- gewählten Tagesziel – zum Beispiel Kalorienverbrauch oder Schrittzahl – gekom- men ist. WIRED Schlafüber­ wachung im „Nachtmodus“; Wegstrecken in Autos wer- den nicht gezählt TIRED hake- liger Verschluss; viel Druck für das Tippen auf der LED- Leiste nötig ca. € 100, fitbit.com TEST

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